Kapverdische Inseln – Teil 1 von 2

Am 12. Juli war es endlich soweit – unsere Flitterwochen standen vor der Tür!

Vom Frankfurter Flughafen ging es auf die kapverdische Insel namens „Boa Vista“, was übersetzt „schöne Aussicht“ bedeutet.

Nach ca. 6,5 Stunden Flugzeit endlich im wunderschönen Hotelzimmer angekommen, wurden wir mit einer Sektflasche und Blumen überrascht.

Wie versprochen öffneten wir zu aller erst unser Geschenk, welches wir aus Deutschland mitgenommen hatten. Es handelte sich um ein Reisetagebuch in dem wir unter anderem gestellte Fragen beantworten sollten. Eine super süße Idee, Danke nochmal Jasmina :). 

Alle Eindrücke überwältigten uns. Die Anlage verfügte über insgesamt 3000 Zimmer und war einfach riesig. Es wurden genügend Möglichkeiten angeboten etwas zu unternehmen – man konnte unter anderem Wasserball, Tennis, Volleyball spielen oder an Kursen wie z.B. Yoga oder Wassergymnastik teilnehmen. Wer wollte, konnte auch ins Fitnessstudio gehen oder sich im Wellness Bereich einfach mal verwöhnen lassen. Langweilig wurde einem definitiv nicht.

Was uns jedoch am meisten begeistert hatte, war der weiße Sandstrand mit dem türkisenen, klaren Meer – es war einfach nur traumhaft! Nie wieder werde ich vergessen, wie glücklich wir einfach in diesen Momenten waren genau jetzt und in diesem Moment hier zu sein – den warmen Sand unter den Füßen und die Wärme der Sonne zu spüren .  

Am Pool der Hotelanlage befand sich eine Pool-Bar, wo es Sitzmöglichkeiten im Wasser gab – gemütlicher hätte man es sich einfach nicht vorstellen können. 

Die ersten Tage entspannten wir oftmals am Meer und hörten dem Meeresrauschen zu – einfach das Hier und Jetzt genießen und an nichts denken – dies war genau das, was wir uns nach der Hochzeitsplanung und dem Alltag am meisten gewünscht hatten – jetzt war es endlich soweit! Juhu!

Zum Abschluss der ersten Woche, machte ich ein Shooting mit 2 Brüdern sowie mit einem ganz besonderem Pärchen namens Natalie & Marco, welches wir paar Tage zuvor kennen gelernt hatten.                                               

(Die Bilder des Pärchens werdet ihr im kommenden Blogeintrag zu sehen bekommen). 

Nachdem wir in der ersten Woche fast nur „relaxt“ hatten, wurden wir in der zweiten Woche umso aktiver. An einem Tag machten wir eine Quad – Tour im Norden sowie an einem zweiten Tag eine Quad – Tour im Süden der Insel –  dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich!        

 Frei sein. Leben. Spaß haben.

Abwechselnd auf das Gaspedal gedrückt, ging es die Sanddünen hinauf, bis man durch den Wirbel vom Sand kaum noch etwas erkennen konnte. Während der Touren bekamen wir den Strandabschnitt des Santa Maria Beach mit einem alten Schiffswrack aus dem Jahre 1968 zu sehen sowie den traumhaften Strandabschnitt des  Santa Monica Beach mit einer noch unbebauten 18km langen Strandlänge. Dies soll sich jedoch bald ändern, da für die Zukunft Hotels geplant sind.

An einem anderen Tag fuhren Alessandro und ich im Süden der Insel im Sand Schlitten, besuchten in der früheren Hauptstadt Rabil eine Töpferei sowie eine Bar und lernten die Kultur näher kennen.

Nachdem wir täglich zu Abend gegessen hatten (welches wie das Frühstück sowie Mittagessen immer köstlich war), gab es ab 20 Uhr immer eine Show zu sehen. Hauptsächlich wurden dort Tänze vorgeführt oder gesungen – man konnte sehen, dass alle Einwohner einfach Rhythmus im Blut hatten. Im Anschluss gingen wir fast täglich eine „kleine Runde“ spazieren und schauten uns am beleuchteten Pool die Sterne an – tatsächlich haben wir 2 Sternschnuppen sehen können. Zum Abschluss des Tages ging es dann meistens in die Karaoke Bar und ließen dort den Abend ausklinken.

Während der vielen Strandspaziergänge sammelten wir Muscheln und eines Tages haben wir zufälligerweise eine Schildkröte im Wasser schwimmen sehen – sofort kauften wir uns im Hotel eine Taucherbrille sowie einen Schnorchel und machten uns auf die Suche nach weiteren Meeresbewohnern.

Neben einer Runde Kanu und Tretboot fahren, machten wir unsere ersten Versuche beim Wind Surfen. Wir versuchten bewusst alle Augenblicke für immer einzufrieren.

Leider ging von nun an jeder Tag schneller um als wir es uns gewünscht hatten und gefühlt im nächsten Augenblick waren wir auch schon wieder zu Hause.

Schönes Boa Vista, ich danke dir für die unvergessliche Zeit – ich hoffe, dass wir uns sehr bald wieder sehen! 

Im Teil 2 von 2 berichte ich euch wie schon angedeutet von Marco & Natalie – ich kann es kaum erwarten euch die Bilder zu zeigen :).